Zum Hintergrund des Moduls


Die Veranstaltung ist eine Wiederauflage der erfolgreichen Modulveranstaltung aus 2010/ 2011.

Im Rahmen der Lehrveranstaltung wurde in der ersten Phase theoretisch diskutiert, womit der geringe Anteil von Frauen in Führungspositionen erklärt wird und welche Lösungsansätze bestehen, um für die Wirtschaft das Potential weiblicher Spitzenkräfte besser zu aktivieren. Der theoretische Input wurde durch den Einbezug verschiedener ReferentInnen ergänzt.


In der zweiten Phase lernten die Studierenden erfolgreiche weibliche Führungspersonen kennen und analysierten mit Hilfe von Interviews die Erfahrungen dieser Frauen in Führungspositionen. Neben den konkreten Einblicken in die Arbeitspraxis konnten so Fragen nach Gründen für den beruflichen Werdegang und entscheidende Weichenstellungen untersucht werden. Auf Basis dieser Einblicke erstellten die Studierenden für jede Interviewpartnerin zwei Exponate, die als Medium dienen, um der Öffentlichkeit die gewonnenen Eindrücke und Erkenntnisse im Rahmen einer Ausstellung zu präsentieren (vgl. Projektbroschüre: http://www.uni-oldenburg.de/fileadmin/user_upload/wire/download/Projekt_FiF_Broschuere_V1.2_sub.pdf )




Das Modul ist als hochschulübergreifendes Modul konzipiert. Insgesamt 45 Studierende von drei Hochschulen (Universität Oldenburg, Jade Hochschule, Leuphana Universität Lüneburg) erhalten im Rahmen eines Blended Learning Konzeptes (Mischung aus Präsenzveranstaltungen und E-Learning) die Möglichkeit, sich intensiv mit dem Thema “Frauen in Führungspositionen” auseinander zu setzen.


Das Besondere des Seminars ist eine Verbindung von


a) theoretischen Lerninhalten in Form von E-Learning und Workshops


b) der Durchführung eigener Interviews mit Spitzenführungskräften der Praxis


c) und der künstlerischen Umsetzung und Präsentation der Ergebnisse Dabei werden die Teams künstlerisch begleitet. Die Exponate werden in einer eigenen Vernissage den Medien und der breiten Öffentlichkeit präsentiert.


Das Angebot ist fakultätsübegreifend ausgelegt, um somit einerseits den interdisziplinären Austausch unter den Studierenden anzuregen sowie andererseits eine möglichst breite Perspektivenvielfalt auf das Modulthema einnehmen zu können.



Durch die interdisziplinäre Struktur, die didaktische Gestaltung und die hochschulübergreifende Umsetzung  ist dieses Lehr-Lernprojekt einzigartig in Deutschland anzusehen.